Hier seht ihr einige der Kategorien, mit denen ich mich beschäftigen möchte. Zu einigen gibt es mehr, zu anderen weniger zu sagen. Einiges wisst ihr vielleicht schon, anderes wird euch neu sein. In jedem Fall freue mich darauf, mein Wissen mit euch zu teilen!

Plotten? Plotten!

Plotten für Pantser 


Wer mir schon länger folgt, weiß eins: Ich bin keine Plotter sondern ein Pantser.

Da ich weiß, dass schon allein die Begriffe für Verwirrung sorgen können, starte ich mit einer Erklärung.

Plotter dürfte hier das bekanntere Wort sein. Ein Plotter plant seine Geschichte, den Hintergrund, die Figuren ganz genau. Er erstellt Szenenpläne, Kapitelübersichten etc. Erst dann setzt er sich in und schreibt. Er plant also seinen Plot.

Pantser ist meist weniger bekannt. Tatsächlich kommt der Begriff aus dem frühen Fliegerjargon. Ohne die modernen Hilfsmittel mussten die Piloten ›fly by the seat of  their pants‹, was so viel bedeutet wie: aus dem Bauch heraus, intuitiv. Und damit erklärt sich dann auch, was der Pantser macht: Er schreibt einfach drauf los.

Größtenteils läuft es bei mir so. Tatsächlich ist die einzige Vorbereitung, die ich mache, meine Protagonisten zu entwerfen. Das mache ich, wie im Post über die Charaktererstellung beschrieben. Der Rest der Geschichte entwickelt sich dann schon. Stundenlanges Planen könnte ich zwar machen, bringt aber nichts. Meine Protagonisten schmeißen das immer wieder über den Haufen.

Wer sich allerdings jetzt vorstellt, dass es immer so einfach geht, täuscht sich. Auch ich plotte natürlich. Nur nicht zu Beginn eines Textes. Ich brauche erst ein Gespür für meine Figuren. Andere machen das, indem sie ihre Protagonisten zum Beispiel einen ganz normalen Tag durchleben lassen. Für mich ist das nichts. Ich brauche sie direkt in der Umgebung des Romans. Deshalb schreibe ich drauflos.  Und dann gibt es immer mal wieder Stellen, an denen alle Möglichkeiten offen sind. Dort beginne ich zu plotten. Und zwar mit dieser Methode. So eine Art ›Brainstorming‹. Dafür nutze ich entweder ein Blatt Papier oder das Denkbrett meines Papyrus Schreibprogramms.

 

Die ›was-wäre-wenn-Frage‹

 

Ich stelle mir diese Frage und dann geht es auch schon los. Alles wird ungefiltert aufgeschrieben. Restlos jede Idee. Beispiel gefällig?

 

 Unsere Protagonisten (nennen wir sie Nina und Tim), haben einen wunderschönen Tag miteinander verbracht und sitzen jetzt in einem netten Restaurant. Man ist sich näher gekommen, es knistert und …

Jetzt geht es los. Was wäre wenn

… sie sich beim Abendessen den Magen verderben?

… eine Frau auftaucht, die behauptet, Tims Ehefrau zu sein? Oder Ninas Ehemann? Oder ein Mann, der behauptet Tims Lover zu sein?

… vor der Tür eine Autobombe expodiert?

… im Restaurant ein Feuer ausbricht?

… Nina Wein über ihr Kleid kippt?

… Tim nach draußen eine Rauchen geht und nicht zurückkommt?

… der Kellner Ninas Ex ist?

… Nina es ganz entsetzlich findet, wie Tim seine Suppe schlürft?

… beide so heiß aufeinader sind, dass sie zusammen in die Toilette verschwinden?

… es ein schöner Abend wird und er sie danach nach Hause bringt?

… sie so lange quatschen, bis man sie hinauswirft?

 

Das waren alles spontane Ideen zu der Szenen. Als Nächstes stelle ich mir die Frage, welche Art Szene ich brauche. Eine die verbindet oder trennt? Meist ist mir während des Brainstormings schon klar geworden, in welche Richtung es gehen soll. Dann streiche ich alle Ideen, die nicht zu dieser Richtung passen.

Die Übrigen sehe ich mir genau an. Fällt mir spontan etwas dazu ein? Kann ich drei oder vier weitere Sätze unter die kurze Idee schreiben?

Wenn die Antwort ›Ja‹ ist, dann darf sie bleiben.

Wenn sie ›Nein‹ ist, wird sie gestrichen.

Mit viel Glück, bleibt nur eine Idee übrig, wenn nicht, dann spinne ich weiter und frage mich, was das für Konsequenzen hat (ich stelle mir also wieder die ›was-wäre-wenn-Frage‹). Aber meist geht es ab diesem Punkt dann schon ganz von alleine weiter.

Baue eine Routine auf!

4 Wege zur Schreibroutine

Häufig werde ich gefragt, wie man es schafft, einen ganzen Roman zu schreiben. Ist es nicht wahnsinnig schwierig, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren?

Die Antwort ist ein klares: Jein.

Will sagen: Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber es gibt einige Strategien, die ich im letzten Jahr ausprobiert habe. Wenn ihr verschiedenen Methoden eine Chance gebt, findet ihr vielleicht den Weg zur Schreibroutine, die am besten zu euch passt.

Einer der wichtigsten Tipps lautet: Steter Tropfen höhlt den Stein. Also setzt euch ein Wortziel für jeden Tag. Das muss nicht hoch sein. Egal ob 250, 500 oder 1000 Wörter am Tag. Setzt euch ein realistisches Ziel und arbeitet daran, es zu erreichen. Denn selbst wenn ihr jeden Tag ›nur‹ 250 Worte schreibt, habt ihr am Ende eines Jahres 91.250! Das ist mehr als genug für einen Roman.

Wie schafft ihr es, dieses Ziel zu erreichen? Hier also meine 4 Wege zur Schreibroutine:

 

1.  Alles an einem Stück 

 

Diese Methode ist für Menschen geeignet, die gerne längere Zeit konzentriert arbeiten. Man sucht sich einen festen Termin zum Schreiben (morgens, abends, in der Mittagspause, während das Baby schläft etc.), trägt die Zeit in den Kalender ein und schreibt. Tür zu, Telefon aus und los geht’s. Wichtig ist, dass die Schreibzeit wie ein echter Termin behandelt wir. Bei einem Kundengespräch oder einem Meeting würden wir uns auch nicht ablenken lassen. Genauso können wir es beim Schreiben machen. Eine Umgebung schaffen und einen Zeitpunkt auswählen, bei dem alles passt. Ist unser Ziel 500 Wörter, würde ich 30 – 45 Minuten dafür veranschlagen. Am Anfang eher mehr.

 

Wer keine Lust oder Zeit für feste Termine hat (oder so ein Chaot ist wie ich, der sich an so etwas nie lange hält), für den ist vielleicht die zweite Methode etwas:

 

2.  Drei kleine Häppchen 

 

Es heißt, wenn man sich mehrmals am Tag mit einem Problem beschäftigt, dann bleibt es präsent und das Gehirn arbeitet auch weiter daran, wenn wir etwas anderes machen. Mit diesem Prinzip arbeitet die Häppchen-Methode (ich nenn das jetzt einfach mal so). 3 mal am Tag wird geschrieben. Immer mit dem Ziel 150 Wörter. Das Schöne daran ist, dass man es einfach mal zwischendurch machen kann. 5 Minuten hier, 5 Minuten dort. Und wenn man abends feststellt, dass man erst 2 x geschrieben hat, setzt man sich eben nochmal hin. Denn 150 Wörter sind nicht viel. Das schafft man auch noch schnell vorm Zähne putzen.

Tatsächlich ist das meine Lieblingsmethode. Ich schreibe, wenn ich Zeit habe und immer in kleinen Häppchen. Oder auch größer. Meine sind meist so um die 500 Worte  in 30 Minuten. Aber ich habe auch schon mit 150 Wörtern gearbeitet und war erstaunt, wie schnell und leicht der Text wächst. Bei mir regt diese Vorgehensweise tatsächlich die Synapsen an und die Ideen sprudeln nur so.

 

 

3.  Arbeiten nach dem Belohnungsprinzip

 

Dieser Ansatz ist eine Mischung aus den beiden ersten. Man setzt sich kleine Ziele, die durch Belohnungen unterbrochen werden. Mein Ziel sind zum Beispiel 1000 Worte am Tag. Dann gebe ich mir dafür anderthalb Stunden Zeit, die ich wie folgt einteile:

20 Minuten schreiben = 250 Worte

5 Minuten Pause

20 Minuten schreiben = 250 Worte

10 Minuten Pause

15 Minuten Schreiben

5 Minuten Pause

15 Minuten Schreiben

 

Die Pausen nutze ich dann für Kaffee, Insta, Facebook etc. Was mir halt Spaß macht. Das ist das Prinzip: Arbeit und Belohnung im Wechsel.

 

4.  Kontakt zu anderen Autoren

 

Das ist keine Methode im eigentlichen Sinn, aber sehr nützlich: Sucht den Kontakt zu anderen Autoren. Ob in Foren, Facebookgruppen, bei Instagram oder in der heimischen Volkshochschule. Wenn man mal nicht weiter kommt, gibt es nichts Besseres, als den Kontakt zu anderen Menschen. Am besten sucht man sich einen oder zwei Leute, mit denen man gut auskommt und spricht mit ihnen über sein Projekt. Der neue Blickwinkel hilft meist, die eigenen Geschichte mit etwas Abstand zu betrachten, und gibt neue Impulse.

 

Vielleicht kennt ihr noch mehr Tipps und Tricks, wie man bei der Stange bleibt und eine Schreibroutine entwickelt? Dann immer her damit. Ich bin immer Feuer und Flamme, etwas Neues auszuprobieren.

Figuren mit Tiefe

7 Schritte zur glaubhaften Romanfigur

Glaubhafte Charaktere bilden das Grundgerüst jedes Romans. Mit ihnen steht und fällt die Geschichte. Warum ist es wichtig, sich vorher ein paar Gedanken über die Protagonisten zu machen? Da gibt es mehrere Gründe: Damit sie nicht im Roman zig mal ihr Aussehen wechseln oder die Hobbys. Damit man ihre Motivation und ihre Ziele versteht. Damit man der Geschichte eine Richtung geben kann. Ich werde hier exemplarisch anhand einer Beispielidee einen Charakter erschaffen und meine Arbeitsweise demonstrieren.

Los geht es mit meinen 7 Schritten zu glaubhaften Charakteren.

 

1. Aufgabe im Roman

 

Nach der Aufgabe oder der Rolle im Roman richtet sich die Intensität, mit der ich mir den Charakter vornehme. Die Protagonisten bekommen die meiste Aufmerksamkeit. Auch die Nebencharaktere werden mit Hintergrund und vielen Kleinigkeiten versehen. Aber der Straßenhändler, bei dem eine Sonnenbrille vor dem Eiffelturm gekauft wird, bekommt nicht mal einen Namen.

Die Frage, die ich mir stelle, ist also: Wer ist es und warum ist er/sie wichtig für das Buch?

Tatsächlich lautet meine Antwort meist: Weil ich über Figur xy schreiben will. Nehmen wir an, es geht um einen Kammerdiener im viktorianischen England. Er wird uns durch die Geschichte führen. Durch seine Augen sollen die Leser in diese Epoche eintauchen. Damit kommen wir zu Punkt 2.

 

 

2. Name

 

Für mich der Anfang der Charaktererschaffung. Wobei tatsächlich der Name noch vor dem Aussehen kommt.

Wie suche ich meine Namen aus? Ich schaue nach dem Setting und überlege, welcher Name passen würde. Susi Müller geht, wenn ich einen modernen Roman in Deutschland schreibe. Aber für ein High-Fantasy Werk? Oder einen historischen Roman im Italien des 14. Jahrhunderts? Ich denke, ihr versteht, was ich meine.

In unserem Fall wäre es also das viktorianische England (um 1880). Und der Protagonist soll Kammerdiener und um die 30 Jahre alt sein. Dann suche ich Namen, die englische Eltern ihrem Sohn 1850 geben würden. Meine liebste Seite zur Namenrecherche ist https://www.fantasynamegenerators.com/

Dort findet ihr für alles und jeden einen Namen. Er ist zwar auf Englisch, aber leicht zu benutzen. In meinem Fall suche ich unter dem Reiter ›Real Names‹, English (british). Und schon spuckt mir der Generator Namen aus (ich könnte noch zwischen weiblichen/  männlichen und neutralen Namen wählen, aber in dem Fall will ich einen Männernamen. Und schon habe ich einen Namen: Matthew Porter.

Mit dem Namen ergibt sich in meinem Kopf auch schon Punkt 3.

 

3. Aussehen

 

Matthew Porter gehört nicht zu Oberschicht, er ist Diener. Jetzt ist es an der Zeit, alte Fotos anzuschauen (oder Zeichnungen, wenn man Fantasy oder Sci-Fi schreibt). Hierfür ist Pinterest meine erste Adresse. Ich verpasse Matthew also trotz seiner 30 Jahre ein jugendliches Aussehen, dunkle, kurze Haare, die er zum Mittelscheitel gekämmt trägt und einen schmalen Oberlippenbart, der sein ganzer Stolz ist. Dazu dunkle Augen und eine sehr helle Hautfarbe.

 Als Diener wird er während der Arbeit die Uniform der Hausangestellten tragen (hier würde ich recherchieren, wie genau diese ausgesehen haben) und schon habe ich seine Arbeitskleidung. Seine Privatkleidung ist wahrscheinlich dezent, nicht zu teuer, aber chic. Aufgepeppt möglicherweise durch einige abgelegte Stücke seines Herren (eine Krawatte, ein Einstecktuch, vielleicht ein abgelegter und an einer Stelle geflickter Frack etc.).

Und das bringt mich dann zu Punkt 4.

 

4. Persönlicher Hintergrund

 

Warum ist meine Figur so, wie sie ist?

Einen Teil davon haben wir schon erledigt: Matthew Porter, 30, Kammerdiener.

Die Vergangenheit beeinflusst Menschen. Der Königssohn hat andere Erfahrungen gemacht als der Sklave. So weit, so gut. In Matthews Fall stelle ich mir also die Frage:

Wie kam er zu seinem Beruf? Wie verlief seine Kindheit? Ist er vielleicht mit dem Hausherren befreundet? Schenkt der ihm deshalb Dinge? Oder mögen sie sich nicht? Oder ist da gar mehr? Einseitig oder beidseitig?

Oder hat er überhaupt keine Verbindung zu seinem Herren, sondern wünscht sich ein anderes Leben?

Was ist sein Lieblingsessen, was unternimmt er in seiner Freizeit und, und, und...

 

5. Ziele und Antrieb

 

Aus Punkt vier ergeben sich dann meist auch die Ziele und der Antrieb: Gehen wir davon aus, dass die beiden Herren seit ihrer Kindheit miteinander befreundet sind. Der Hausherr soll nun heiraten, aber die Umstände zwingen ihn, um eine Frau zu werben, die er eigentlich nicht ausstehen kann. Unser Matthew möchte nun dafür sorgen, dass sein Herr und Freund glücklich wird. Das Ziel ist also den Freund glücklich zu machen, der Antrieb die Freundschaft.

Matthew könnte aber auch ganz andere Ziele haben: Vielleicht schreibt er in seiner knapp bemessenen Freizeit Romane und möchte diese gerne veröffentlichen? Dann wäre sein Ziel eine Veröffentlichung und sein Antrieb, ein selbständiges Leben führen zu wollen. 

 

6. Persönliche Eigenschaften

 

Persönliche Eigenschaften machen einen Charakter lebendig und menschlich. Wir alle haben Ecken und Kanten. Macken und liebenswerte Charakterzüge. Die sollten Helden und Schurken auch haben. Dabei ist es wichtig, nicht zu sehr zu übertreiben. Es wirkt schnell unglaubwürdig, wenn der Held nur gute und der Schurke nur schlechte Eigenschaften hat.

Oft passiert es auch, dass der Held einer Geschichte einfach alles weiß, alles kann und in jeder Hinsicht perfekt ist. Aber sind wir mal ehrlich: So einen Menschen gibt es nicht. Oder sie sind so selten, dass ich noch keinen getroffen habe. (Anm. des Korrektors: Außer meinem Ehemann) (Anm. der Autorin: Mein Ehemann ist mein Korrektor). Also gib deinen Charakteren beides: Stärken und Schwächen.

Schauen wir uns wieder unseren Matthew an: Er ist treu (gegenüber seinem Herren), gewissenhaft, diszipliniert (sonst würde er es nicht schaffen, neben seinem Job ein Buch zu schreiben), zielstrebig und sympathisch. Was würde passieren, wenn wir ihn jetzt auch noch umwerfend gutaussehend, freundlich und witzig machen? Da merkt man schnell: Jetzt ist aber auch mal gut!

Also brauchen wir einen Gegenpol zu seinen guten Eigenschaften. Er sieht durchschnittlich aus, ist aber sehr eitel (deshalb trägt er auch die teuren, abgelegten Kleider seines Herren). Oder er hat eine Schwäche für Frauen und trifft mehrere gleichzeitig? Nennt sie seine Musen? Oder ist er ein Lügner, der sich mit der teuren Kleidung Eintritt in eine Gesellschaftsschicht erschummelt, in die er gar nicht gehört? (Denkt daran, er lebt um 1880, eine Zeit, in der Standesgrenzen viel starrer waren als heute).

Aber es muss gar nicht so drastisch sein. Sagen wir einfach, er ist ziemlich schüchtern, so lange er Menschen nicht gut kennt.

Alles, was wir nun über Matthew wissen, hilft uns beim letzten Schritt.

 

7. Innerer und Äußerer Konflikt

 

Konflikte sind das, was einen Roman interessant macht. Der Held versucht, ein Ziel zu erreichen und es tauchen Hindernisse auf. Dabei unterscheiden wir zwischen innerem und äußerem Konflikt.

Der äußere Konflikt kommt, wie der Name schon sagt, von außen. Eine Person oder ein Ereignis, das der Erfüllung des Ziels im Weg steht. Eine Aufgabe, die gelöst werden muss. Ein Hindernis, das beseitig werden muss. In Matthews Fall wäre das zum Beispiel ein wichtiger Termin mit einem Verleger, der ins Wasser fällt, weil sein Herr überraschend aufs Land fahren will. Er kann den Termin nicht wahrnehmen und muss versuchen, eine neue Chance zu bekommen.

Und das bringt uns auch gleich zum inneren Konflikt: Er zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Charakter selbst im Weg steht. Er kann sein Ziel nicht erreichen, weil er Prinzipien, Ängste oder Vorurteile hat, die das verhindern.

Matthew ist sehr schüchtern und es hat ihn schon große Überwindung gekostet, diesen Termin beim Verleger zu machen. Als er den jetzt nicht wahrnehmen kann, bringt er nicht den Mut auf, ihn kurzfristig zu verlegen. Er lässt ihn einfach verstreichen und meldet sich nicht mehr. Chance vertan. Das beschäftigt ihn natürlich. Das fällt der neuen Zofe der Herrin auf, die vom ersten Tag ein Auge auf Matthew geworfen hat. Diese Zofe – Moment, wie heißt sie? Und schon haben wir einen neuen Charakter, bei dem wir wieder mit Punkt 1 beginnen.

 

So führt eine ausführliche Charakterentwicklung dazu, den Plot voranzutreiben und neue Ideen zu entwickeln.